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Die Cloud-Telefonanlage erfreut sich immer größerer Beleibtheit. Virtuelle Telefonanlagen sind flexibler als klassische Telefonanlagen, da sie Ort unabhängig sind.

Was ist eine Cloud-Telefonanlage?

Bei einer Cloud-Telefonanlage, auch virtuelle Telefonanlage genannt, handelt es sich um eine Softwarelösung zum telefonieren. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Telefonanlage werden alle Funktionen aus dem Rechenzentrum des Anbieters über das Internet via VoIP (Voice over IP) zur Verfügung gestellt. In den eigenen Geschäftsräumen steht somit keine physische Anlage mehr, sondern alle Funktionalitäten werden über das Internet bereitgestellt.

Welche Vorteile bietet die Cloud-Telefonanlage?

  1. Flexibel, skalierbar und einfach
    Die Cloud-Telefonanlage kann problemlos an den Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden. Werden beispielsweise neue Mitarbeiter eingestellt, so lässt sich die Telefonanlage über eine Weboberfläche um weitere Nebenstellen erweitern. Auch das Abbestellen von Nebenstellen ist mit nur wenigen Klicks möglich. Gleiches gilt für die Zuweisung von Rufnummern und das Einstellen von Ansagen oder dem Routing.
  2. Ortsunabhängig
    Um Anrufe über die Firmenrufnummer oder die eigene Durchwahl zu tätigen, musste man sich früher meist in der Firma aufhalten. Da die Telefone der virtuellen Telefonanlage nicht über Kabel verbunden sind, lässt sie sich problemlos an mehreren Orten, beispielsweise im Home-Office, einrichten. Alle Funktionen der Cloud-Telefonanlage bleiben dabei erhalten. Die Einrichtung für Nebenstellen erfolgt grundsätzlich über ein IP-Telefon oder aber über ein so genanntes „Softphone“. Ein Softphone ist ein Telefon als Softwarelösung. So kann beispielsweise der Laptop, das Handy oder das Tablet mit einer App zum Telefon werden.
  3. Großer Funktionsumfang bei geringen Kosten
    Die meisten virtuellen Telefonanlagen bieten über 150 unterschiedliche Funktionen. Neben den klassischen Funktionen wie Anklopfen, Makeln und Rufweiterleitung stehen weitere nützliche Funktionen, Wartemusik, Warteschleifen oder eine API-Schnittstelle zur Verfügung. Mit einer API lassen sich weitere Systeme, wie beispielsweise das eigene CRM, anbinden. So können Anrufe von Kontakten automatisch zugeordnet werden.

Die Kosten der virtuellen Telefonanlage sind meist geringer, da meist keine teure Hardwareanschaffung notwendig ist. Auch im laufenden Betrieb müssen keine Wartungen oder Reparaturen durchgeführt werden. Der Anbieter der Cloud-Telefonanlage ist für die reibungslose Funktionsfähigkeit zuständig.

Cloud Telefonanlage mit einem SoftphoneDer Nachteil: Einrichtung, Internet und Strom
Die Einrichtung der Cloud-Telefonanlage muss vom Kunden selber übernommen werden. Oftmals wird damit die IT eines Unternehmens oder ein externer Dienstleister beauftragt. Hier können weitere Kosten anfallen.

Da das Internet, im Gegensatz zur Telefonleitung, über keine eigene Stromversorgung verfügt, funktioniert die Telefonanlage nicht, sobald es einen Internet oder Stromausfall gibt. Bei der Nutzung der Telefonanlage über ein Softphone, wie beispielsweise ein Handy, wäre man dazu gezwungen, über das mobile Datennetz zu telefonieren.
Für die Nutzung muss auch eine gewisse Bandbreite vorliegen, damit eine gute Sprachqualität gewährleistet ist. Pro Telefonart wird eine Bandbreite von 100 kBit/s im Up- und Download veranschlagt.

Welche Anbieter stehen für eine Cloud-Telefonanlage zur Verfügung?

Es lässt sich sagen, dass eine Telefonanlage viele Vorteile bietet. Auch die Nachteile müssen hier abgewogen werden, indem man sich fragt, ob die Mitarbeiter auch Gespräche annehmen müssen/können, wenn kein Internet zur Verfügung steht. Die Auswahl an Anbietern ist groß. Die zwei größten Anbieter für Cloud-Telefonanlagen sind placetel.de und nfon.de . Wer also Interesse an einer neuen Telefonanlage hat, sollte dort mit seiner Suche beginnen.